Exzellenter George I. Wandspiegel in der Art von Gumley & Moore, England, frühes 18. Jh.


Exzellenter Wandspiegel aus der Regierungszeit George I um 1710, der stilistisch und in seiner handwerklichen Qualität im Umkreis von James Moore (circa 1670-1726) und John Gumley (circa 1670–19 December 1728) anzusiedeln ist. Ein sehr ähnlicher Spiegel, der nachweislich von Gumley & Moore geschaffen wurde, befindet sich in der Sammlung von Beningbrough Hall, North Yorkshire/England. Die hochrechteckige Spiegelplatte wird gerahmt von einer schmalen, profilierten Leiste, die am unteren Spiegelrand in einen passig geschweiften Volutenabschluß ausläuft. Den oberen Spiegelabschluß bildet ein zentraler Federbusch mit fünf Federn, den sog. "Prince-of-Wales-feathers", der von einem gesprengten Segmentgiebel mit auslaufenden Voluten gesäumt wird. Oberer und unterer Abschluß weisen eine feine florale Gesso-Malerei auf. Am unteren Spiegelrand findet ein Paar Kerzenarme in ovalen Halterungen aus Messing Platz. James Moore wurde zwischen 1708 und 17236 zu einem der bedeutendsten Kunsttischler seiner Zeit und wurde von George I. zum "Royal cabinet-maker" ernannt. Er wurde berühmt durch seine mit reichem Gessodekor verzierten Möbel. 1714 ging er eine Partnerschaft mit John Gumley ein, der vor allem auf Spiegelglas spezialisiert war. Dieses exzellente, frühe Stück konnte aus einer deutschen Privatsammlung akquiriert werden und befindet sich im originalen, unberührten Zustand. Literatur: Child, Graham: World Mirrors: 1650–1900, London 1990, p. 78, fig. 53 and 57./ The rectangular plate framed with a simple moulding and perfected by a broken scroll arched pediment centered by carved plume surmount, with Fine foliate carving on a pounced ground, with leaf and scroll carved corners, the apron decorated with a central flower head, acanthus and foliate. The frame retaining its original gilding with the two original brass candle holders. James Moore flourished between 1708 and 1726 and was in partnership with John Gumley. Gumley and Moore succeeded Gerrit Jensen as royal cabinet-makers in 1715. Moore is best known for his rich gesso furniture, while Gumley specialized in looking glasses. A rare find, acquired in Germany, on sale in its intouched condition. Literature: Child, Graham: World Mirrors: 1650–1900, London 1990, p. 78, fig. 53 and 57.


PERIODE/OF THE PERIOD: England, Georges I, ca. 1710 / England, George I, ca. 1710
MATERIAL/MATERIALS AND TECHNIQUES: Holz , vergoldet, Gesso-Malerei,  Messing/Gilt wood, gesso painting, brass
ZUSTAND/CONDITION: Gut. Teilweise sternförmige Korrosion der Spiegelplatte, Altersspuren, teils Goldabrieb. / Good. Mirror plate displaying star like corrosion in several areas. Wear consistent with age and use. Minor fading.
 
HÖHE/HEIGHT:
103 cm (3 ft. 5 in.)
 BREITE/WIDTH:
58 cm (22.83 in. )
 TIEFE/DEPTH: 8 cm (3.15 in. )
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